IHSE ausgezeichnet mit „Eins Plus mit Sternchen“ für Qualität und Nachhaltigkeit

Oberteuringen, 14. Oktober 2020 – TÜV SÜD verleiht IHSE GmbH ISO-Zertifizierungen 9001 und 14001 für erfolgreiches Qualitäts- und Umweltmanagement und hebt besonders das herausragende Nachhaltigkeitskonzept von IHSE hervor.

IHSE, der am Bodensee beheimatete Entwickler und Hersteller von High-End-KVM-Lösungen zur Verlängerung und Umschaltung von Computersignalen, erhielt die ISO-Zertifizierungen 9001:2015 und 14001:2015. Neben der Bestätigung eines funktionierenden Qualitätsmanagementsystems verdiente sich IHSE damit die Auszeichnung für hohe Kundenzufriedenheit, Termintreue und Lieferantenqualität.

Energieeffizienz und CO2-Einsparung

Die ISO-Norm 14001 bestätigt IHSE ein zielgerechtes Umweltmanagement, das die vorgegebenen Kriterien in herausragender Weise übersteigt. So verfügt der Neubau der IHSE-GmbH über die ganze Bandbreite an umweltschonenden Maßnahmen von energiesparender Dämmung, Beheizung mit Wärmetauscher und unterstützender Betonkerntemperierung bis zur energieeffizienten LED-Beleuchtung. Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich eine großflächige Photovoltaikanlage, die einen großen Teil des Energiebedarfs abdeckt.

Sämtliche Firmenwagen werden komplett auf E- und Hybridantrieb umgestellt. Bei den neueren Firmenwagen hat der Umstieg auf die umweltfreundlichen Stromfahrzeuge bereits stattgefunden. Bei allen Neuanschaffungen wird das gleiche Prinzip verfolgt, sodass die Firmenflotte zukünftig komplett CO2-neutral unterwegs sein wird. Durch die Möglichkeit, E-Autos kostenlos über die vorhandenen Ladesäulen aufzuladen und Pedelecs über die Firma zu leasen, werden die Mitarbeiter zusätzlich zum Umstieg auf E-Mobilitätsalternativen motiviert.

Weitere Meilensteile in Punkto Nachhaltigkeit sind bereits in Planung, darunter die papierlose Fertigung sowie die konsequente Umstellung auf ein ökologisches Verpackungskonzept, das die Kartonage von Lieferanten miteinbezieht.

IHSE schafft Paradies für Tier- und Pflanzenwelt auf Firmengrundstück

Im Zuge des Neubaus errichtete IHSE Anfang 2019 ein einzigartiges Biotop auf dem Firmengrundstück inklusive zweier Naturteiche, die von Regen- und Tauwasser gespeist werden. Die gesamte Flora setzt sich aus autochthonen Pflanzen zusammen – bei komplettem Verzicht auf die üblichen exotischen Gewächse, die dem heimischen Ökosystem nicht ideal entsprechen. So kann auf umweltschädliche Düngemittel, Pestizide und sonstigen Pflanzenschutz verzichtet werden. Davon profitiert vor allem auch die Tierwelt: es haben sich bereits verschiedene Libellenarten, Frösche und sogar Molche angesiedelt, die sich im IHSE-Biotop rundum wohlfühlen.

Ein Insektenhotel als Nisthilfe für die als gefährdet geltenden Wildbienen und fünf Honigbienenstöcke unterstützen das ökologische Gleichgewicht mit dem netten Begleiteffekt, dass auf IHSE-Grund neben High-Tech bald auch Honig produziert wird.

Auch jenseits des Bodensees hat IHSE den Umweltschutz im Blick: Die Firma unterstützt die Wiederansiedlung des nördlichen Waldrapps in Europa mit einer Patenschaft für das Vogelmännchen Drako im Salzburger Land.

Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Der TÜV SÜD bestätigte uns eine neue Benchmark für unser Umwelt- und Qualitätsmanagementsystem – sozusagen eine ‚Eins Plus mit Sternchen‘. Wir nehmen diese Vorreiterrolle gerne ein und arbeiten daran, unser Nachhaltigkeitskonzept noch weiter auszubauen.

Dr. Enno Littmann
Geschäftsführer IHSE

IHSE KVM-System für die Mobilität der Zukunft bei großem deutschen Automobilhersteller

IHSE gibt neu gewonnenen Großauftrag aus der Automobilbranche bekannt

Oberteuringen, 10. September 2020 – IHSE gibt bekannt, dass ein großer deutscher Automobilhersteller sein Designzentrum mit einer umfangreichen KVM-Lösung zur Signalverlängerung, Umschaltung und dem Teilen von Ressourcen ausstattet. Das zentral gesteuerte und hochsichere IHSE-System schützt die Entwicklungsdaten vor Fremdzugriffen und ermöglicht agile Workflows für völlig neue Dimensionen der Fahrzeugentwicklung.

Traditionelle, auf Tonmodellen basierende Designprozesse in der Automobilbranche sind teuer und träge in der Entwicklungszeit. Ein führender deutscher Autohersteller hat sich daher für einen zukunftsweisenden Weg entschieden: Basierend auf einem IHSE KVM-System werden sämtliche Arbeitsplätze und Präsentationsdisplays im neuen Designzentrum mit allen Computern verbunden, was den freien Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Abteilungen auf ein neues Level hievt.

Hierfür haben die zuständigen Techniker zwei große Matrix-Systeme zu einer Supermatrix mit über 500 Endpunkten verbunden. Zusammen mit sämtlichen Computern befindet sich das IHSE-System zentral in einem klimatisierten und zugangskontrollierten Technikraum. Auch virtuell sind die Daten gesichert, da das IHSE-System die gesamte Kommunikation über ein kodiertes, hochsicheres Signal überträgt.

Verschiedene Räumlichkeiten sind in einem System miteinander verbunden. Die Entwickler können somit per IHSE-System von ihrem jeweiligen Arbeitsplatz aus gemeinsam auf spezielle Hochleistungsrechner etwa für die grafische Modellierung in Echtzeit zugreifen. Das vereinfacht die Zusammenarbeit, beschleunigt Entwicklungszyklen und spart enorme Kosten durch die gemeinschaftliche Nutzung von Equipment inklusive teurer Softwarelizenzen.

Das neue Designzentrum bietet eine gigantische Präsentationsfläche: Per Knopfdruck lassen sich Designstudien in 1:1-Echtgröße auf einer riesigen LED-Wand und mobilen Präsentationsstationen darstellen. VR-Modelle ermöglichen eine neue Form der Betrachtung: Durch die VR-Brille, die ebenfalls mit dem IHSE-System verbunden ist, erleben die Testpersonen detailliert das Interieur eines neuen Modells. Bei der virtuellen Präsentation bekommen die Betrachter bereits ein Gefühl für das Modell.

Das IHSE KVM-System ist bereits für die Möglichkeit einer nachträglichen Erweiterung konzipiert. Zukünftig können neben der Entwicklung auch Management und Produktionsmitarbeiter von ihren Büros und Standorten sofortigen Zugang zu den Designobjekten erhalten. Per IHSE SIRA IP-Verbindung ist sogar der sichere und effiziente Systemzugriff aus dem Homeoffice möglich.

Palas GmbH entwickelt Exhalationsmessgerät zur Eindämmung von Pandemien

Palas GmbH entwickelt Exhalationsmessgerät zur Eindämmung von Pandemien

  • Universell einsetzbares Messgerät identifiziert ausgeatmete Partikel mit hochgenauer Größenauflösung und hilft, mögliche „Superspreader“, etwa von COVID-19 Viren, zu erkennen
  • Offizielle Produktvorstellung von Palas® Mitte September geplant
  • Patent für Messgerät zum sofortigen Nachweis der Partikelkonzentration in ausgeatmeter Luft angemeldet

Karlsruhe, 28. August 2020 +++ Die Palas GmbH, Experte für Aerosoltechnologie, hat am 27. August 2020 ein Patent für Messgeräte zum sofortigen Nachweis der Partikelkonzentration in ausgeatmeter Luft angemeldet. Mit dem innovativen, universell einsetzbaren Messgerät lassen sich Anzahl und Größe von Aerosolpartikeln schnell feststellen.

„Mit diesem Produkt setzen wir Maßstäbe in der Entwicklung und Herstellung von Aerosolmessgeräten der Atemluft“, sagt Dr. Maximilian Weiß, CEO der Palas GmbH. „Neueste Technologien, gepaart mit unserer umfangreichen Expertise im Bereich der Aerosole, machen dieses Exhalationsgerät besonders zuverlässig und exakt. So kann es helfen, sogenannte ‚Superspreader‘ zu erkennen. Dies kann gerade auch während der aktuellen COVID-19-Pandemie entscheidend zur Eindämmung beitragen.“

Wissenschaftlich beraten wurde Palas® von renommierten Experten wie Dr. Gerhard Scheuch, dem früheren Präsidenten der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin, sowie von den beiden Lungenspezialisten Prof. Dr. Dieter Köhler sowie Dr. Thomas Voshaar.

Für die Messung atmen zu testende Personen in das Exhalationsmessgerät – die Auswertung erfolgt unmittelbar: Das Gerät zeigt an, wie viele Partikel in welcher Größe in der ausgeatmeten Luft vorhanden sind. Die Viruspartikelgröße dient dabei als Indikator für eine potenzielle Erkrankung des Getesteten. Sogenannte „Superspreader“ können durch eine hohe Anzahl ausgeatmeter Aerosole erkannt werden. Die Palas GmbH leistet damit einen relevanten Beitrag, um das Verständnis der Übertragungs- und Ausbreitungsmechanismen bei aktuellen Forschungsthemen zu vertiefen.

Welche Rolle spielen Aerosole bei der Übertragung von Krankheiten wie COVID-19?

Aerosole sind ein Gemisch aus einem Gas sowie festen und/oder flüssigen Bestandteilen. Während die größeren exhalierten Tröpfchen schneller zu Boden sinken, zirkulieren kleinere Partikel länger in der Luft.  Das Robert Koch Institut beschreibt in seinem Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019, dass Aerosole, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen, bei der Übertragung von SARS-CoV-2 eine Rolle spielen: beispielsweise, wenn viele Personen in nicht ausreichend belüfteten Innenräumen zusammenkommen.

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat bereits das Risiko einer Verbreitung von SARS-CoV-2 über Aerosole anerkannt. Rund 240 Wissenschaftler hatten in einem unterzeichneten Statement an die WHO darauf hingewiesen, dass die Übertragung durch Aerosole das aktuelle Pandemie-Geschehen wesentlich beeinflusst.

In die Entwicklung des neuen Exhalationsmessgerätes hat die Palas GmbH ihre langjährige Expertise für die Messung von Aerosolpartikeln eingebracht. Bereits im Juli 2020 hat das Unternehmen gemeinsam mit dem unabhängigen Prüfdienstleister TÜV NORD und der BASF ein neues Maskentestlabor auf dem Innovationscampus der BASF in Shanghai entwickelt, in dem Prüfmittel von Palas® Anwendung finden. Die Initiative unterstützt damit das Bundesministerium für Gesundheit bei der Beschaffung von Masken aus China für medizinische und nichtmedizinische Zwecke.

Der beim europäischen Patentamt angemeldete Antrag zielt auf den Patentschutz im internationalen Markt ab. Die offizielle Produktvorstellung plant Palas® für Mitte September. Die Patentanmeldung ist noch nicht offengelegt. Eine solche wird generell 18 Monate ab dem Anmeldetag veröffentlicht und erst danach stehen der Anmelderin Rechte aus der Patentanmeldung zu.

Über Palas®

Die Palas GmbH ist ein führender Entwickler und Hersteller von hochpräzisen Geräten zur Generierung, Messung und Charakterisierung von Partikeln in der Luft. Mit zahlreichen aktiven Patenten entwickelt Palas® technologisch führende und zertifizierte Feinstaub- und Nanopartikelmessgeräte, Aerosolspektrometer, -generatoren und -sensoren sowie dazugehörige Systeme und Softwarelösungen. Palas® wurde 1983 gegründet und beschäftigt am Unternehmenssitz in Karlsruhe rund 70 Mitarbeiter. Die Palas GmbH ist ein Tochterunternehmen der Brockhaus Capital Management AG (BKHT, ISIN: DE000A2GSU42), die im Prime Standard an der Frankfurter Börse notiert ist.

Weitere Informationen: www.palas.de

Kontakt:

Palas GmbH
Eva-Maria Erler
Head of Marketing & Communications
Telefon: 0721 96213 133
E-Mail: eva-maria.erler@palas.de

Agentur
USC – Ulrich Stockheim Communications
Svenja Lahrmann
Telefon: 0221 280665-18
E-Mail: presse@us-communications.de

Flughafen Berlin Brandenburg setzt auf IHSE KVM-Lösung für Kontrollräume

Oberteuringen/Berlin, 2. Juli 2020 – Im neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg ermöglicht KVM-Technik von IHSE den entfernten Computerzugriff und die Steuerung verschiedener Einsatzleitsysteme und Kontrollsysteme.

Der Flughafen Berlin Brandenburg steht kurz vor der Eröffnung – am 31. Oktober ist es soweit. Bis dahin laufen die letzten Infrastrukturmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen auf Hochtouren. Für maximale Zugriffs- und Systemsicherheit entschieden sich die Verantwortlichen des Flughafens für ein KVM-System von IHSE, das den verlässlichen und reibungslosen Betrieb ermöglicht.

Der Flughafen verfügt über eine Vielzahl an Leitstellen, die rund um die Uhr durchgängig personell besetzt sind und verschiedene Bereiche steuern und kontrollieren. Aus Sicherheits- und Platzgründen sind die Computer und IT-Geräte in einem entfernten Technikraum untergebracht. Ein wesentlicher Vorteil der räumlichen Trennung ist zudem die ergonomische Gestaltung der Leitstellen ohne die teils lauten und Abwärme produzierenden Rechner am Arbeitsplatz. Darüber hinaus vereinfacht die Auslagerung in einen klimatisierten, zugangskontrollierten Technikraum die zentrale Systemadministration und schützt die Geräte vor Fremdeinwirkungen und schädlichen Umwelteinflüssen (z. B. Schutz vor Feuchtigkeit oder Überhitzung).

KVM-Extender von IHSE übertragen die Computersignale (Bild, Ton, Tastatur, Maus, etc.) zwischen den Rechnern im zentralen Technikraum und den Anwendern in den Leitstellen verzögerungsfrei. Über das KVM-System laufen die Steuerung verschiedener Kontrollsysteme für Brandschutz, Sicherheitstechnik und Betriebsleitung sowie die Überwachung des Vorfelds, des Terminals, der Gepäckförderanlage, sämtlicher Flugbewegungen und Bodenbewegungen.

Mit den IHSE-Extendern können wir von jeder Stelle in Echtzeit auf den zugehörigen Computer zuzugreifen als befände sich dieser direkt am Arbeitsplatz – selbst wenn er über hundert Meter entfernt ist.

Norman Beneke
Referent IT-Solutions, Flughafen Berlin Brandenburg

Das eingesetzte KVM-System bietet Direktverbindungen (Punkt-zu-Punkt-Strecken) zwischen den Rechnern und den Arbeitsplätzen über Cat-Kabel. Für 2021 ist neben der Umstellung auf Glasfaserverkabelung noch die Erweiterung um einen IHSE KVM-Matrixswitch vorgesehen. Der Switch soll es den Betreibern ermöglichen, sich von jedem Arbeitsplatz sofort auf jeden verbundenen Rechner zu schalten und bietet dem Flughafen damit zukünftig eine weitaus größere Flexibilität und Ausfallsicherheit.

Für den sicheren Flugbetrieb ist die Resilienz der eingesetzten Lösung entscheidend. Die IHSE-Technik bietet eine leistungsstarke, hochverfügbare Lösung für den 24/7-Betrieb. Das Leitstellenpersonal kann sich somit frei von Störungen auf ihre Überwachungsaufgaben konzentrieren.

Dr. Enno Littmann
Geschäftsführer IHSE

BASF, TÜV NORD und Palas® gründen Labor in Shanghai zur Unterstützung professioneller und effizienter Maskentests

Neue Einrichtung am BASF Innovation Campus Shanghai ermöglicht schnelle Probentests von Atemschutzmasken aus China für das Bundesministerium für Gesundheit

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Gemeinsam mit dem weltweit führenden unabhängigen Prüfdienstleister TÜV NORD und dem führenden Entwickler und Hersteller von Filtertestsystemen Palas® hat die BASF kürzlich ihr neues Maskentestlabor auf dem Innovationscampus des Unternehmens in Shanghai vorgestellt. Diese gemeinsame Initiative unterstützt das Bundesministerium für Gesundheit bei der Beschaffung von Masken aus China für medizinische oder nichtmedizinische Zwecke.

Innerhalb von zwei Monaten gebaut, ist das Labor mit erstklassigen digitalisierten Prüfmitteln von Palas® ausgestattet. Laborspezialisten können 40 Proben jeder Charge von Atemschutzmasken testen, die TÜV NORD täglich in Shanghai untersucht. Von TÜV NORD qualifizierte Masken werden im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie nach Deutschland verschifft.

„Die neue Einrichtung ermöglicht es uns, den Maskentestprozess und die Ergebnisse direkt in China durch Echtzeit-Datenübertragung zu überwachen“, sagt Jeffery Fan, Vizepräsident von TÜV NORD. „Wir freuen uns sehr, mit BASF und Palas® zusammenzuarbeiten, um die Masken effizient und professionell zu testen.“

Dies ist eine der zahlreichen Initiativen der BASF-Kampagne „Helping Hands“, die im März gestartet wurde. Die BASF bekämpft die Pandemie weltweit mit einem finanziellen Gesamtvolumen von rund 100 Millionen Euro. „Wir haben mit Partnern und relevanten Behörden zusammengearbeitet, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf der ganzen Welt zu mildern“, sagt Stephan Kothrade, Präsident und Vorsitzender von Greater China, BASF. „Wir sind glücklich, mit TÜV NORD und Palas® in China zusammenzuarbeiten, um diese Initiative zu unterstützen, die mehr Menschen helfen könnte.“

IHSE kündigt groß angelegtes KVM-System für Rundfunk-Medienzentrum in den USA an

Oberteuringen, 24. Juni 2020 – IHSE, der führende Hersteller von High-End-KVM-Lösungen zur Verlängerung und Umschaltung von Computersignalen, verkündet die Ausstattung eines der größten und modernsten Rundfunk-Medienunternehmen in den USA mit einem groß angelegten KVM-System. Das Broadcast Media Center, das als Streaming- und Technologiezentrum für das Unternehmen fungieren wird, soll 2021 in Betrieb genommen werden.

Das Broadcast Media Center (BMC) bildet die wesentliche Grundlage für die bestehenden und zukünftigen digitalen Streaming- und Content-Distributionsmöglichkeiten des Unternehmens. Es verfügt über die notwendige Kapazität für die Steuerung und Übertragung von Hunderttausenden Programmstunden pro Jahr an über 200 angeschlossene Affiliate (lokale Rundfunkstationen) und mehr als 800 Distributionspartner.

Das KVM-System basiert auf einer Draco tera enterprise KVM-Matrix, die bis zu 576 Glasfaserverbindungen zwischen Computern und Anwenderplätzen unterstützt. Das BMC-System umfasst über 100 DisplayPort 4K-Arbeitsplätze mit Doppelbildschirmen, die mit über 100 räumlich entfernten Computerquellen verbunden sind. Konfigurationen zur gemeinsamen Nutzung von Computertastaturen und -mäusen werden durch das fortschrittliche Konfigurationssystem Draco tera Tool von IHSE gesteuert. Videoauflösungen bis zu 4096×2160@60Hz werden unterstützt.

IHSE arbeitete bereits früh mit dem Unternehmen zusammen, um gemeinsam die Systemanforderungen zu entwickeln. Angesichts der enormen Anzahl von Videoquellen, die im Broadcast Media Center benötigt werden, bietet der Draco tera enterprise genau die richtige Lösung, um die aktuellen und zukünftigen Anforderungen an dieses Medienzentrum der nächsten Generation zu erfüllen.

Mark Hempel, Produktmanager von IHSE

IP-Konnektivität ermöglicht den Fernzugriff auf sichere KVM Systeme

In diesen beispiellosen und unsicheren Zeiten konzentrieren sich Unternehmen und Institutionen des öffentlichen Sektors darauf, wie sie auch in Krisenzeiten weiter operieren und effektiv bleiben und ihr Überleben in der Zukunft sichern können.

Unternehmen sind um Menschen herum aufgebaut, die das Bedürfnis haben, auf Daten zuzugreifen, miteinander zu kommunizieren und Aktivitäten und Aufgaben zu erfüllen. Menschen auf der ganzen Welt werden derzeit aufgefordert, aus der Ferne zu arbeiten, und viele Arbeiten werden auf diese Weise erledigt. Der Fernzugriff auf Computer, Videokommunikation und Konferenzen ermöglicht ein praktikables und effektives Arbeiten.

Viele Aufgaben können jedoch nicht aus der Ferne erledigt werden, weil eine robuste und widerstandsfähige technologische Infrastruktur zu ihrer Unterstützung nicht vorhanden ist. Beispiele hierfür sind technische Support-Aufgaben, die einen Computerzugriff auf niedriger Ebene erfordern, und Kontrollraumoperationen, die auf absolute Datenintegrität und sofortigen Zugriff auf Prozesssteuerungssysteme angewiesen sind. Die derzeitige und gängige Technologie ist nicht in der Lage, das anspruchsvolle Leistungsniveau zu erreichen, das zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlich ist.

Voll leistungsfähig im Homeoffice

Eine Lösung hierfür bietet das IP-Modul (Draco vario Secure IP Remote Access Gateway) von IHSE, das die Probleme im Zusammenhang mit Sicherheit, Zugänglichkeit, Unmittelbarkeit und Bildqualität der traditionellen paketierten IP-Fernverbindung zu entfernten Computern unter Verwendung von Client-Server-Modellen überwindet.

Die Prämisse des IP-Moduls ist einfach und unkompliziert. Es ermöglicht die KVM-Verlängerung über ein IP-Netzwerk durch die Übertragung von Tastatur-, Maus-, USB- und Videosignalen auf die gleiche Weise, wie die traditionellen KVM-Extender von IHSE Signale übertragen. Das bedeutet, dass Anwender aus beliebiger Entfernung auf jeden gewünschten Computer über Tastatur und Maus zugreifen können – als ob sie sich physisch neben dem Computer befänden.

Die zwischen Anwender und Computer übertragenen Signale behalten ihre volle Integrität, haben die höchstmögliche Übertragungsrate und können bei Bedarf umgeschaltet werden. Entscheidend ist, dass die vollständige Systemsicherheit erhalten bleibt: Die einzigen über das Netzwerk übertragenen Daten sind visuelle Bilder und USB-Befehle. Daher ist es unmöglich, Cyber-Angriffe zu starten, die die Kontrolle über den Betrieb von Computern übernehmen oder bösartige Software installieren.

Backup für Evakuierungen

Der IP-Gateway ermöglicht es den Mitarbeitern nicht nur, auf die sicherste und effektivste Art und Weise weiter zu arbeiten, während sie zu Hause isoliert sind, sondern erlaubt auch die Schaffung sekundärer Backup-Einrichtungen für den Fall, dass das primäre Zentrum in irgendeiner Weise gefährdet sein sollte. In der aktuellen Situation kann dies der Fall sein, wenn ein Bediener erkrankt und der gesamte Kontrollbereich evakuiert und gereinigt werden muss, bevor er wieder benutzt werden kann.

Das IP-Modul kann in ein bestehendes KVM-System von IHSE integriert oder als Teil einer ferngesteuerten Betriebsanlage als Punkt-zu-Punkt-Extender eingebaut werden, so dass wichtige Mitarbeiter mit absoluter Sicherheit auf wichtige Systeme zugreifen können, wo immer sie sich gerade befinden. So stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen jetzt und in Zukunft funktionsfähig bleibt.

www.ihse.de/corona-news-ip-konnektivitat

Dr. Maximilian Weiß von der Palas GmbH im F.A.Z Interview: „Viele Masken sind nicht sauber geprüft“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.04.2020, Unternehmen (Wirtschaft), Seite 19

Deutschland diskutiert über den Schutz: Werden Viren wirklich abgehalten?

Maximilian Weiß ist Geschäftsführer der Palas GmbH in Karlsruhe, die mit knapp 70 Beschäftigten Geräte zur Messung feinster Partikel, zum Beispiel Feinstaub, herstellt. Sie kommen unter anderem im Straßenverkehr zum Einsatz. Seit kurzem misst Palas auf eigenen Prüfständen auch die Viren-Durchlässigkeit von Gesichtsmasken.

Lassen sich Viren genauso messen wie Feinstaub?
Im Grunde ja. Es geht darum, ob oder wie stark Masken Partikel zurückhalten. Aber es ist anspruchsvoller, weil es sich bei Viren um Nanopartikel handelt.

Was bedeutet das?
Viren sind kleinste Partikel, sie bewegen sich um 100 Nanometer herum, wiegen so gut wie nichts und werden von einfachen Masken wesentlich schlechter zurückgehalten als grobe Feinstaubpartikel oder Tröpfchen. Es ist schwieriger, sie zu messen – aber nicht unmöglich. Bakterien zum Beispiel sind viel größer.

Warum ist es überhaupt nötig, die Durchlässigkeit zu testen – alle Masken sind schließlich genormt, das lässt doch generell einen gewissen Schutz vor Viren vermuten?
Professionelle Atemschutzmasken, wie sie zum Beispiel die Feuerwehr benutzt, bieten einen guten Vollschutz, da wird die Luft durch den Filter gereinigt. Aber weil wir nicht alle rumlaufen können wie im Ersten Weltkrieg, benutzen viele Menschen einfachere Masken, und da sieht die Sache schon anders aus.

Wie denn?
Für diese Halbmasken mit einem Gummiband als Halterung gibt es eine andere Norm, die EN 149, und als die eingeführt wurde, hat wohl niemand an so etwas wie Covid-19 gedacht. So erkläre ich mir das jedenfalls. Diese Masken halten zwar Tröpfchen zurück und schützen damit andere. Aber inwieweit sie den Träger schützen, ist ungewiss. Die Norm enthält nur einen groben Wert zur Rückhaltefähigkeit der Masken, mehr nicht. Entscheidend ist aber der Nano-Bereich, denn hier bewegen sich die Viren. Den deckt die Norm nicht ab. Dabei ist es ganz einfach: Große Partikel bleiben in einem Vlies eher hängen, die kleinen gehen durch.

Wie sieht es mit den Masken aus, die Textilhersteller wie Trigema oder Mey jetzt auf den Markt bringen?
Das ist vergleichbar. Ich finde es gut, wenn solche Unternehmen Masken zur Verfügung stellen, denn es gibt zu wenige davon. Aber über den Schutz anderer geht auch das nicht wesentlich hinaus. Man weiß auch bei diesen neuen Masken nicht, wie hoch der sogenannte Durchlassgrad ist. Zum Teil sind diese neuen Masken auch gar nicht sauber geprüft. Man schützt sich mit ihnen zwar auch selbst, aber es ist nicht greifbar, wie sehr.

Was ist mit den Masken nach sogenanntem FFP3-Standard, denen ein Virenschutz zugeschrieben wird?
Sie bieten einen wesentlich besseren Schutz, aber auch diese Masken können nach Norm eine erlaubte Leckage von bis zu 5 Prozent haben. Bis zu 5 Prozent der eingeatmeten Luft werden also überhaupt nicht gefiltert! Außerdem ist die nach Norm angegebene Schutzwirkung von mindestens 99 Prozent für den Anteil der bei der Einatmung gefilterten Luft irreführend. Man könnte das so verstehen, dass von 100 Viren “nur” ein Virus durch den Filter hindurchkommt. Dies ist aber nicht so. Das Messverfahren, das für diese Messungen eingesetzt wird, spiegelt die Schutzwirkung von weit größeren Partikeln wieder. Die Schutzwirkung bei kleineren Viren ist in der Regel wesentlich geringer.

Schals als Virenschutz fallen bei Ihnen sicher erst recht durch.
Auch die halten natürlich Tröpfchen zurück. Aber das ist nichts anderes, als wenn man in die Armbeuge hustet oder niest. Alle möglichen Leute basteln gerade ja auch aus irgendwelchen Materialien Masken – das ist schon grenzwertig. Es wird ein Schutz angenommen, den es gar nicht gibt.

Die Fragen stellte Uwe Marx.

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Coronavirus: Mehr Sicherheit durch neu entwickeltes Schutzmasken-Testgerät

Der Palas Atem-Masken-Prüfstand PMFT 1000 ermöglicht eine zuverlässige Kontrolle der Filterleistung und fördert die Qualitätssicherung

Karlsruhe, den 09. März 2020 – Die aktuelle Ausbreitung des neuen Corona-Virus CoVid-19 führt weltweit zu einer massiven Steigerung der Nachfrage nach Atemschutzmasken. Hersteller von Filtermedien und Atemmasken steigern ihre Produktionskapazitäten bis zum Maximum. Zuverlässigen Schutz bieten jedoch nur solche Masken, die im Rahmen der Produktion speziellen Tests unterzogen wurden. Zur Unterstützung der Hersteller hat Palas den neu entwickelten Atem-Masken Filterprüfstand PMFT 1000 eingeführt, der sowohl die Qualitätssicherung in der Produktion als auch die Produktverbesserung in der Entwicklungsabteilung ermöglicht.

Ein besonderer Vorteil des PMFT 1000 von Palas gegenüber anderen Filterprüfständen ist die genaue Darstellung der Abscheidung je Größenklasse der Partikel. „Vor allem in Bezug auf die Wirksamkeit der Atem-Masken für den nur 120 nm – 160 nm kleinen Corona-Virus ist so eine genaue Messung der Partikelgrößenverteilung essenziell“, sagt Dr. Maximilian Weiß, CEO der Palas GmbH. Prüfstände anderer Hersteller messen die Effizienzwerte oft nur bei einer vordefinierten Partikelgröße von z.B. 200 nm und können damit die Wirksamkeit der Masken gegenüber diesem Virus nicht überprüfen.

„Mit unserem neu entwickelten Prüfstand gehen wir zusätzlich auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein, die unsere Produkte nachhaltig auch nach der Reduktion der Produktionskapazitäten für Ihre Forschung und Entwicklung einsetzen können“, meint der Geschäftsführer Vertrieb der Palas GmbH Dr. Daniel Auer.

Der PMFT 1000 wird am Hauptsitz der Palas GmbH in Karlsruhe kundenspezifisch für jeden Kunden mit individuellem Adapter für die genaue Anpassung der Atemmaske produziert. „Trotz dieser sehr aufwendigen kundenspezifischen Fertigungsweise stellen wir die kurzfristige Verfügbarkeit der Prüfstände durch Vorfertigung der hochwertigen Komponenten und flexible Produktionsprozesse sicher, da unsere Kunden diese Prüfstände so schnell wie möglich benötigen“, erläutert Markus Herrmann, Produktionsleiter der Palas GmbH.

Über Palas GmbH:
Die Palas GmbH (www.palas.de) ist ein führender Entwickler und Hersteller von hochpräzisen Geräten zur Generierung, Messung und Charakterisierung von Partikeln in der Luft. Mit zahlreichen aktiven Patenten entwickelt Palas® technologisch führende und zertifizierte Feinstaub- und Nanopartikelmessgeräte, Aerosolspektrometer, -generatoren und -sensoren sowie dazugehörige Systeme und Softwarelösungen. Palas® wurde 1983 gegründet und beschäftigt am Unternehmenssitz in Karlsruhe rund 70 Mitarbeiter.

Palas hat sich weltweit einen Namen für die zertifizierte Feinstaubmessung im Rahmen des Umweltmonitorings gemacht und ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Industriepartner bezüglich Filter- und Filtermedienprüfung für Hersteller und Ausrüster weltweit. Damit leistet Palas weltweit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Innen- und Außenluft.

Ansprechpartner bei Palas:
Dr. Maximilian Weiß
CEO
Palas GmbH
Greschbachstrasse
3b 76229 Karlsruhe, Germany

Phone +49 721 96213 0
Fax +49 721 96213 33
Email maximilian.weiss@palas.de

Ansprechpartner für Medienanfragen:
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